Museumsbahn Schönheide
Spendenaktion 99 516
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Spendenaktion "99 516"

"Zu Schade für den Sockel"

Im Jahr 2012 wurde mit   99 516  die älteste sächsische IV K 120 Jahre alt!

Seit 2003 steht die Lok vom ehemaligen Denkmalssockel in Rothenkirchen auf der Museumsbahn Schönheide unter Dampf. Damit unsere Lok weiter Dampfen kann stand ab März 2012 wieder eine Kesseluntersuchung an. Diese konnten bis August 2012 erfolgreich abgeschlossen werden.

Am 07. April 2013 ist die bisherige Frist für ihr Fahrwerk abgelaufen!

Die Aufarbeitung und Untersuchungen werden gemäß § 32 der EBO durchgeführt und haben das Ziel die Lok, die seit vielen Jahren schon im Denkmalsschutz steht, für die nächsten Jahre betriebsfähig zu erhalten. Viele Arbeiten zum Erhalt der Lok werden durch die Mitglieder unseres Vereines in ehrenamtlicher Arbeit durchgeführt. Die anstehende derart große, turnusmäßige Aufarbeitung erfordert mehr als das "Normale". Einige Arbeiten und Untersuchungen sollen und müssen durch Fachbetriebe durchgeführt werden. Es fallen dabei wieder hohe Material- und Sachkosten an.

 

Nachdem 2012 die Kesseluntersuchung erfolgreich durchgeführt wurde, möchten wir 2013 die Fahrwerksuntersuchung angehen. Nach ersten Schätzungen belaufen sich die Aufarbeitungskosten für das Fahrwerk mit seinen 4 Dampfmaschinen, 8 Räder und 20 Lager bei Begleitung der Arbeiten durch eine Fachwerkstatt auf 115.000 €. Dies wollen und müssen wir auch weitestgehend so umsetzen, damit die Dampflok wieder Betriebsfähig der Museumsbahn Schönheide zur Verfügung stehen kann. Der Aufwand für das komplette Auseinandernehmen der Lok vor Ort, um die beiden Triebdrehgestelle auszufahren ist bedeutend größer als  Transport und  Aufenthalt in einer Fachwerkstatt. Eine Achssenke bzw. passende Hebeeinrichtungen sind hier gefragt.

Quelle: Neumann - Arbeitsblätter für die Ausbildung von Dampflokführer, Güstrow, Schönheide 2012  
     
Diese Abbildung zeigt einen Teil der Komponenten die zu einer Hauptuntersuchung am Fahrwerk gehören. Viele dieser Baugruppen müssen in Fachwerkstätten geprüft und protokolliert werden. Nachdem alle Arbeiten abgeschlossen sind und alle Protokolle vorliegen, können die Unterlagen dem Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht zur Entscheidung über die erneute Betriebsgenehmigung vorgelegt werden. Wird diese erteilt, steht 99 516 für eine erneute Frist von vorerst 6 Jahren zur Verfügung und kann danach noch um 2x ein Jahr verlängert werden.
       

Mit dem Start der Fahrwerksaufarbeitung geht auch sie Spendenaktion "Zu Schade für den Sockel" in die zweite Runde.

Dazu erhalten alle Spender ab dem 01.03.2013 neue, überarbeitete Zertifikate, die die Arbeiten näher erläutern.

Helfen Sie uns die Älteste betriebsfähig zu erhalten. Sie ist "zu schade für den Sockel"!

Ihre freundlichst zugedachte Geldspende überweisen Sie bitte auf das

Konto: 388 320 230 3           Kontoinhaber: Museumsbahn Schönheide e.V.

BLZ: 870 540 00                   bei der Erzgebirgssparkasse.

IBAN:  DE77 8705 4000 3883 2023 03  |  BIC:  WELADED1STB

Stichwort:        99 516 macht Dampf

Unsere Spenden sind steuerlich absetzbar, da wir als gemeinnütziger Verein beim Finanzamt Schwarzenberg gemäß Einkommenssteuergesetz anerkannt sind. Spender ab 50,00 € erhalten eine Spendenquittung, die für die Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden kann. Bis 50 € ist für den Nachweis der Kontoauszug ausreichend.

Spender mit einen Betrag ab 100,00 € erhalten einen stilechten Abguß eines Gattungszeichens der IV_K, wie es zuden Länderbahnzeiten an den Dampflokomotiven angebracht war. (Großes Schild auf dem Bild)

 

 

Die kleinen Schilder sind für 15,00€ pro Stück im Souvenirverkauf der Museumsbahn erhältlich. Von jedem kleinen Schild kommen 10,00€ direkt der aktuellen Aufarbeitung der 99 516 zu Gute!

Spenderliste 99 516


Spendenstand per 08.07.2014:  21.995,33


Bei folgenden Spendern möchte sich die Museumsbahn Schönheide bedanken:

Das erste Etappeziel ist erreicht!

Danke an alle die mit geholfen haben.

99 516 - Arbeiten zur Kessel-HU

Die Arbeiten zur anstehenden Aufarbeitung des Dampfkessels und seiner Armaturen am haben12.03.2012 begonnen. Die Arbeiten im inneren des Kessel sind schon gut fortgeschritten. Am 28.03. wurden die Wasserkästen abgehoben, am 04.04. folgte das Führerhausdach. Mit der Abnahme der Werkzeugkästen am 14.04. sind nun alle großen Teile demontiert. Seit dem 18.04. ist die Demontage beendet. Die Einzelteile werden weiter aufgearbeitet. Die innere und äußere Untersuchung am Lokkessel hat am 14.05.2012 durch den Kesselprüfer stattgefunden. Der Kessel kann für die nächste Frist (3 Jahre) weiter vorbereitet werden. Für die Wasserdruckprobe am "nackten" Kessel wurden die Armaturen angebaut. Am 31.05.2012 waren nach dem Verschließen des Domdomes "alle Löcher dicht".  

Am 07.06.2012 war der Kesselprüfer wieder im Lok- und Werkstatthaus der Museumsbahn Schönheide. Für die 99 516 war Kaltdruckprobe angesagt. Der Dampferzeuger hat die Wasserdruckprobe ohne Mängel bestanden, so dass die Lok nun wieder für drei Jahre in Betrieb gehen kann. Unter dem zur Prüfung vorgeschriebenen Wasserdruck wurden im Kessel keine Undichtheiten festgestellt, so dass offiziell die Kesseluntersuchung beendet ist. Nun heißt es die Lok zu komplettieren und einzukleiden. Der Dank gilt an allen Beteiligten (Ausführende und Spender), die es ermöglicht haben, dass 99 516 vorerst bis zum April 2013 weiter dampfen kann. Momentan ist ein Schaden am Sicherheitsventil zu beseitigen, dies ist auch wieder sehr kostenintensiv. Anbei ein Bild vom Kesselprüfer und denjenigen die unter der Woche halfen, den Kessel instandzusetzen und dicht zu bekommen. Ein besonderer Dank geht an unseren Kesselschweißer, der die Arbeiten am Kessel in sehr guter Qualität ausführte. Nach vielen oft mühsamen "Kleinarbeiten" wurden am 27.06.12 die Werkzeugkästen und das Führerhaus aufgesetzt. Am Freitag vor den Fahrtagen zu "475 Jahre Schönheide" sind die Wasserkästen augesetzt wurden.  

Am 28.07.2012 fand im Beisein des zuständigen Kesselsachverständigen die Warmdruckprobe und das Einstellen der Sicherheitsventile statt. Die Erprobung des Kessel unter Dampf ist erfolgreich verlaufen. Für den ersten Einsatz der Lok wurden die Restarbeiten bis Ende August abgschlossen. Am Nachmittag des 01.09.2012 kam 99 516 zu den Zuckertütenfahrten erstmals nach der Kessel-HU wieder zu "Zugehren". Nach einer Solo-Tour um 15.00 Uhr fuhr sie den letzten Zug des Tages gemeinsam mit 99 582.

 Ab dem Frühjahr 2013 steht dann die große Fahrwerksaufarbeitung an.

 Bilder vom 07.06. 

 und vom 28.07.2012